Flatout 3 Test


| Name: | Flatout 3 |
| Genre: | Rennspiel |
| Publisher: | Strategy First |
| Entwickler: | Team 6 Studios |
| Release: | 13 Dez. 2011 |
Kann nichts
Ich bin kein Fan von Flatout oder Flatout 2, doch dennoch habe ich beide gespielt. Sekunden nach dem Start von Flatout 3 wurde mir dann klar, warum die Entwickler die Testmuster mit großer Verzögerung verschickt haben, denn das Spiel ist nicht mehr als ein Witz. Im Hauptmenü lachen uns eine Vielzahl an Spielmodi an, nur eines der vielen Zeichen, die uns schon vor dem ersten Rennen mitteilen, dass Flatout 3 vermutlich Grütze ist. Außerdem fehlt eine Karriere, denn alle Spielmodi basieren auf kurzzeitigen “Spaß”.
Die Vermutung wird, es war schon zu erwarten, im Rennen sofort bestätigt, denn alleine die Grafik schreit förmlich „Ich bin Müll“. Der Zustand von Flatout 3 ist schlichtweg peinlich, dafür den Markennamen zu verwenden ist außerdem unverständlich.
Wirkt billig
Das Spiel wirkt billig und zwar in jeglicher Hinsicht. Eine Fahrphysik existiert in Flatout 3 eigentlich gar nicht nicht, Autos rasen los, bremsen abrupt ab, lenken sich vollkommen unglaubwürdig. Die Grafik mischt irgendeinen Matsch mit künstlichen Effekten, alles ist verwischt und unscharf, egal ob mit Bloom, oder ohne. Die Autos wirken wie aus der Spielzeugkiste, die Strecken wie von 3-jährigen zusammengeklickt. Es ist uns einfach unverständlich, wie billig und schlecht Flatout 3 ist.
0 Prozent Spielspaß
Flatout 3 wäre für 5 bis 10 Euro durchaus okay, denn für den Preis dürfte niemand ein gutes Rennspiel erwarten. Leider kostet Flatout 3 aber weit mehr, was auch die Vermutung nahelegt, dass die Kunden bewusst getäuscht werden sollen. Der Nachfolger von Flatout 2, wird angepriesen, doch ein Nachfolger scheint Flatout 3 gar nicht zu sein. Hätte man das Grundgerüst vom Vorgänger einfach ein wenig verändert, es wäre die bessere Technik gewesen, trotz dem Alter.
Lieber den Vorgänger
Wir könnten weitere Details aufzählen, wir könnten uns über das Spiel lustig machen, wir könnten einen Test mit fünf Seiten schreiben. Wollen wir aber nicht, denn Flatout 3 hat nicht einmal diese Worte hier verdient. Wäre es kein Flatout und würde es nur ein paar Euro kosten, hätten wir es als simple Arcade durchgehen lassen, doch als Nachfolger von Flatout 3 ist der Titel ein Schlag ins Gesicht. Die Entwickler rotzen uns geradezu an, versuchen mit einer bekannten Marke auf Kundenfang zu gehen. Was bei Flatout 3 allerdings herausgekommen ist… ist… naja, was ist es eigentlich? Wir wissen es nicht, wir wissen nur, dass Flatout 2 um Längen besser war. Hübscher übrigens auch. Finger weg von Flatout 3 also.





