TuneUp Utilities 2012 Test
Ein Must-Have Tool
Mit TuneUp Utilities verbindet uns etwas persönliches, denn wir nutzen das Programm auch Privat. Seit 2009 ist es bei uns im Einsatz, sorgt für ein schnelles und optimiertes Windows, beschleunigt den Alltag am Computer enorm. Dabei bringt TuneUp Utilities 2012 deutliche Verbesserungen mit, endlich erreichen die mit 2011 eingeführten Features richtig viel Leistung. Also alles super? Eigentlich schon, doch warum TuneUp Utilities 2012 tatsächlich ein Muss für alle Nutzer ist, erklären wir euch lieber im Detail.
Mach mal wieder sauber
Ein Vorteil, der sich gleich nach dem Start von TuneUp Utilities 2012 präsentiert, ist die hervorragende 1-Klick-Wartung. Diese säubert unser System von fehlerhaften Einträgen in der Registrierung, alles automatisch und extrem zuverlässig. Jede Woche/Monat einmal ausgeführt, bleibt das eigene System sauber, schnell, frei von jeglichem Ballast. Zwar gibt es auch jede Menge Freeware Programme, die solche Reinigungsarbeiten erledigen, aber die meisten sind nicht ansatzweise so genau oder vertrauensvoll. Hinzu kommt eine hervorragende und schnelle Defragmentierung, weshalb sich TuneUp Utilities 2012 perfekt für die einfache Pflege eignet. Kurz gesagt: Alleine schon wegen den Reinigungsmöglichkeiten lohnt sich der Kauf.
Neue Power aus dem Nichts
Neu in TuneUp Utilities 2012 ist der sogenannte Economy-Modus, also ein extremer Stromsparmodus für Notebooks. Ein großes Problem aktueller Geräte ist es bekanntlich, dass der Akku kaum mehr als 2 Stunden aushält. Der TuneUp Utilities 2012 Economy-Modus deaktiviert/aktiviert und regelt versteckte Einstellungen, so dass weit mehr Strom gespart wird als im normalen Energiesparmodus von Windows. Bei uns brachte dies eine Menge, nämlich deutlich längere Akkulaufzeiten des Notebooks.
Nicht mehr ganz neu, dafür aber stark verbessert, ist der TuneUp Utilities 2012 Program Deactivator. Dieser nutzt eine geniale Idee, nämlich eine Art Standby-Modus für Installationen. Viele Programme starten nämlich Hintergrunddienste, obwohl sie noch gar nicht gestartet wurden. Der Program Deactivator schaltet solche Programme aber in einen Standby, die Dienste werden also nur dann gestartet, wenn das Programm auch wirklich aufgerufen wird. Was in der 2011 Version nur wenig brachte, macht jetzt richtig Sinn, denn die Leistung, vor allem aber auch der Start von Windows, wird spürbar gesteigert.
Tuning mit TuneUp
Wer wirklich gnadenlos tunen möchte, darf den Turbo-Modus von TuneUp Utilities 2012 aktivieren. Dann werden bis zu 70 Dienste ausgeschaltet, die Windows im Alltag eigentlich nicht benötigt. Natürlich dürfen sämtliche Einstellungen auch frei angepasst werden, so dass wirklich nur die überflüssigen Funktionen abgeschaltet werden.
Beim täglichen arbeiten hilft außerdem die TuneUp Utilities 2012 Live-Optimierung. Diese sorgt für ein besseres Ressourcen-Management von Windows, teilt Programmen also Prioritäten zu. Starten wir also eine Anwendung, bekommt diese kurzzeitig mehr Power, der Start verläuft schneller, das System arbeitet aber weiterhin stabil.
Windows einfach und sicher
Neben den ganzen Tuning-Maßnahmen besticht TuneUp Utilities 2012 vor allem aber mit Möglichkeiten. Im Programm lässt sich Windows einfach kinderleicht einstellen, und zwar so, wie es der Nutzer gerne hätte. Natürlich sind die meisten Einstellungen oder Dienste auch in Windows selbst zu konfigurieren, doch TuneUp Utilities 2012 macht dies eben problemlos möglich. So brauchen wir keine Umwege mehr gehen, müssen nicht nach Fehlerquellen suchen, alles geschieht über die intuitiven Oberflächen von TuneUp Utilities 2012. Spätesten damit, ist das Programm ein absolutes Muss für wirklich jeden.
Zum Fazit und Testvideo von TuneUp Utilities 2012



