Q.U.B.E. Test


| Name: | Q.U.B.E. |
| Genre: | Knobelspiel |
| Publisher: | Toxic Games |
| Entwickler: | Toxic Games |
| Release: | 16. Dezember 2011 |
Portal im Würfel
Bei Q.U.B.E. werden viele sofort an den Film Cube denken, doch wir denken direkt an Portal. Das Spiel kommt sehr ähnlich daher, nur eben mit Würfeln statt Portalen. In der Ego-Perspektive bewegen wir uns demnach durch klinisch weiße Levels, lösen Rätsel, aktvieren Schalter. Dabei ist der Würfel-Look toll gewählt, denn theoretisch könnte sich jeder Raum transformieren. Alles besteht aus kleinen Blöcken, die farbigen dürfen wir selbst manipulieren. Dadurch, dass sich die Blöcke hin und wieder bewegen, fühlen wir uns in Q.U.B.E. nie sicher, dafür aber ein wenig beobachtet und verfolgt.
Beweg den Block
In Q.U.B.E. besteht alles aus Blöcken, kein Wunder, dass die Blöcke zu Anfang ein zentrales Spielelement darstellen. Zwischen all den weißen, gibt es hier und da nämlich farbige Kontraste. Jeder farbige Block hat dabei eine andere Eigenschaft. Der blaue dient als Katapult, der rote ist oft eine Brücke, der gründe ist eine Art Dummy. Mit der Zeit folgen weitere Elemente, doch die Blöcke bleiben stets im Fokus. Dabei sind die Rätsel und Funktionen durchdacht, was kein Wunder ist, denn Q.U.B.E. wurde von 3 Game Designern entwickelt.
Ball, Block, Dunkelheit
Wie schon erwähnt, schaut sich Q.U.B.E. viel von Portal ab. Genau wie beim Vorbild, ändert sich im Verlauf von Q.U.B.E. so einiges, außerdem geht es im Spielverlauf stets von Kammer zu Kammer. Beginnt Q.U.B.E. noch mit einfachen Blöcken, folgen schnell weitere Elemente, bis plötzlich die Dunkelheit und das Ungewisse einbricht. Dabei ist die Dunkelheit vor allem wegen den Farben beeindruckend, aber auch deswegen, weil sie die Rätsel auf eine ganz neue Ebene hebt. Simple Mechaniken und Rätsel, werden in der Dunkelheit zu einer echten Herausforderung. Dabei wirken die Elemente in Q.U.B.E. aber nie aufgesetzt, sondern eben nur unglaublich gut durchdacht, intelligent.
Spiel im Fokus
Doch wir wollen jetzt gar nicht so viel Spoilern, Q.U.B.E. muss selbst erkundet werden. Dabei liegt der Fokus ganz klar im Design und bei den Rätseln, eine epische oder ausufernde Story darf niemand erwarten. Selbiges stört aber kein Stück, denn auch so ist Q.U.B.E. ein echter Top-Titel geworden. Das Spiel hat mit Indie eigentlich gar nichts mehr zu tun, die Qualität gleicht einem normalen Vollpreisspiel.
Immer wieder was Neues
Während andere Spiele schnell langweilen, bringt Q.U.B.E. immer wieder neue Elemente. Die wären eigentlich gar nicht nötig, denn von Anfang an motiviert das Spiel. Dennoch nutzt es die Dinge nur in einem gewissen Maß, denn sobald die Mechaniken langweilig werden, führt Q.U.B.E. einfach etwas Neues ein. Zum Beispiel Bälle, die in ein Loch sollen, oder Magnete, die wir erst einmal richtig verstehen müssen. Bei Q.U.B.E. passt einfach alles, zumindest wird der Titel nie langweilig.
Perfekte Lernkurve
Die große Motivation liegt am genialen Design, aber auch schlichtweg daran, dass die Lernkurve in Q.U.B.E. nahe an der Perfektion ist. Die Rätsel und Aufgaben fordern zwar, frustrieren aber nie. So müssen wir bei Q.U.B.E. zwar immer wieder nachdenken, aber nie so lange, dass wir genervt etwas anderes spielen. Die perfekte Lernkurve bringt Qualität, denn nur weil Q.U.B.E. so eingängig funktioniert, macht es auch immer wieder Spaß. Frust gibt es nicht, dafür aber eben auch keine bockschweren Kopfnüsse.
Schön clean
Auch zur Grafik von Q.U.B.E. müssen wir noch ein Wort sagen. Wir durften den Titel bereits vorab spielen (Siehe Vorschauvideo 1 und Vorschauvideo 2), doch seitdem hat die Grafik noch einmal deutlich zugelegt. Alles ist feiner, weicher, die Kontraste sind extrem gut abgestimmt. Das Spiel sieht richtig gut aus. Der Klinische Look ist toll, die vielen kleinen Würfel bringen viel Atmosphäre. Als Engine nutzt Q.U.B.E. das UDK, also die Unreal Engine 3, was optisch eine solide Grafik ergibt.
Rundum gelungen
Es wird bestimmt den ein oder anderen geben, der Q.U.B.E. nicht so richtig mag, doch vom Design, von der Mechanik, vom Prinzip, hätten die Entwickler kaum etwas besser machen können. Jede Funktion ist durchdacht, die Steuerung (egal ob mit Maus und Tastatur oder Gamepad) ist fein kalibriert, die Optik ist gelungen, die Balance nahezu perfekt. Q.U.B.E. ist, für alle die schon Portal mochten, sicherlich ein rundum gelungenes Knobelspiel. Wir jedenfalls lieben den Titel.
Zum Fazit und Testvideo Q.U.B.E.







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