Krater Vorschau


| Name: | Krater |
| Genre: | Rollenspiel |
| Publisher: | Fatshark |
| Entwickler: | Fatshark |
| Release: | 02. Quartal 2012 |
Vom Western in den Krater
Die Entwickler von Krater sind keine Unbekannten, denn zuvor werkelten sie schon an dem Shooter Lead and Gold: Gangs of the Wild West und dem Actionspiel Bionic Commando Rearmed 2. Jetzt meldet sich das Team zurück, mit Krater, einem Koop-Online-Rollen-Actionspiel. Naja, eigentlich nur ein Rollenspiel, doch es mischt eben viele bekannte Elemente anderer Genres mit ein. Doch schauen wir uns die Sache mal etwas genauer an, denn wir konnten eine spielbare Version unter die Lupe nehmen.
Endzeit-Oldschool-Rollenspiel-Mix
Kurz nach dem Start wirkt Krater wie ein typisches Rollenspiel. Keines dieser modernen 3D-Titel, nein, Krater ist ein altmodisches Spiel, zumindest auf den ersten Blick. Wir sehen unseren Helden von oben, steuern ihn mit der Maus, eben ganz so, wie wir es schon von früher kennen. Optisch erinnert Krater ein wenig an Fallout, kein Wunder, denn es ist Endzeit angesagt. Die Gebäude sehen aus wie aus altem Schrott gebastelt, besitzen aber gerade auch deshalb den Charme des Zerstörten. Insgesamt hinterlässt der erste Eindruck ein positives Gefühl.
Vier Klassen mit Online-Charakter
Der Einfluss anderer Genres wird schon bei den Klassen deutlich, denn diese unterteilen sich in Tank, Medic, Damage Dealer und Crowd Control. So kennen wir es aus Online-Rollenspielen, so soll es auch in Krater sein. Tatsächlich wird Krater eine Online-Kampagne bieten, in der wir gemeinsam mit unseren Freunden entsprechende Abenteuer bestehen müssen. Doch auch wer solo spielt, setzt auf die verschiedenen Klassen, denn im Singleplayer steuern wir gleich ein ganzes Squad.
Taktisches Gameplay
Dabei entpuppt sich Krater, zumindest in unserer Presse-Version, als Action-Rollenspiel mit Einfluss von MMO’s. Zunächst schicken wir den Tank zu den Feinden, attackieren dann mit dem Damage Dealer, während unser Medic aufpasst, dass auch niemand im Kampf stirbt. Diese Spielweise fühlt sich wie ein MMO von oben an, taktisch, aber eben doch simpel und schnell, ganz wie in einem Action-Rollenspiel. Das Gameplay funktioniert jedenfalls, ist stimmig und unterhaltsam, auch in der noch sehr frühen Version.
Ein stimmiges Spielvergnügen
Krater wirkt in seinem aktuellen Zustand noch unfertig, weiß aber schon zu begeistern. Zwar ist noch nicht alles Gold was glänzt, doch gerade die Mischung macht Krater zu etwas Besonderem. Es ist ein klassisches Rollenspiel, hat die bekannte Top-Down-Perspektive, erinnert beim Spielen aber an ein MMO, und nutzt sogar das ein oder Element von Strategiespielen. Die Mischung macht Krater deshalb zu etwas Speziellen, doch nicht zu einem Nischenspiel. Krater dürfen eine große Masse ansprechen.
Schnelle Action, aber nicht zu simpel
In Krater bewegen wir uns nicht durch eine offene Welt, sondern durch einzelne Abschnitte. Auf einer Karte reisen wir zwischen Orten hin und her, überspringen daher die langen und langweiligen Laufwege. Krater ist deshalb vielleicht nichts für Entdecker, doch durchaus für Tüftler. Ein großer Bestandteil soll nämlich das herstellen eigener Waffen sein, das Crafting, welches im fertigen Spiel ziemlich umfangreich ausfallen soll. Bislang sind viele Elemente natürlich noch unfertig, doch überall glänzt Krater mit Potenzial.
Gute Aussichten
Die uns zu Verfügung gestellte Version von Krater war alles andere als fertig oder final, doch dennoch hatten wir viel Spaß. Bei dem Rollenspiel blitzen immer wieder einzigartige Details durch, auch die interessante Mischung bekannter Elemente weiß durchaus zu begeistern. Dabei ist Krater stilsicher und fühlt sich anders an, ist irgendwie aber eben auch ein klassisches Rollenspiel. Alles sehr simpel, alles nicht auf Triple-A-Niveau, doch dennoch mit viel Potenzial. Wir sind gespannt auf die weiteren Fassungen. Interessiert sind wir jedenfalls, überzeugt aber noch nicht.
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