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Invertical Test

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Invertical Test Indie Games

Indie Game für den guten Zweck

Indie Games versuchen oft neue Dinge, wollen manchmal gar nicht das große Geld erwirtschaften. Auch das Spiel von Richard Adams nicht, denn die Einnahmen aus Invertical gehen komplett an eine gemeinnützige Organisation. Das alleine ist schon sehr erfreulich, doch Invertical hat auch noch eine Menge mehr zu bieten. Das Indie Game begeistert mit Retro-Charme, setzt auf altbekanntes, ist aber eben gut genug umgesetzt, um für jede Menge Spielspaß zu sorgen. Zumindest am Anfang. Ob das bei Invertical am Ende auch noch so ist, verrate ich euch nun im ausführlichen Test des Indie Plattformers.

Vom Vordergrund zum Hintergrund

Der Hintergrund von Invertical ist schnell erklärt. Als Spieler schlüpfe ich in die Rolle von Simon, einem kleinen Bücherwurm, der ein seltsames und altes Buch findet, welches ihm die Macht gibt Dinge zu verändern. Um genau zu sein verändert Simon die Dimensionen, wechselt vom Vordergrund in den Hintergrund und wieder zurück. Die Levels im Indie Game Invertical sind also nur zu meistern, wenn immer wieder in den Hintergrund und Vordergrund gewechselt wird, da es sonst an einigen Stellen schlichtweg kein durchkommen gibt. Das ist, wie immer in solchen Spielen, Anfangs noch sehr einfach, später dann aber zunehmend komplexer. Schwarz und Weiß ist hier das Stichwort, welches im Spiel für den eigentlichen Anspruch sorgt.

Invertical Test Screenshot 1 Indie Games

Schwarz oder Weiß. Der Wechsel macht das Gameplay aus.

Schwarz und weiß

Sehr gelungen ist dabei die grafische Darstellung von Invertical. Klar, auf den ersten Blick sieht alles nach dem typischen Retro-Plattformer aus, doch gerade dieser minimalistische Look ist es dann auch, der wirklich zu begeistern weiß. Alles fühlt sich so altbacken an, so simpel und genial, wie die Spiele früher eben waren. Hirn und Geschicklichkeit, mehr braucht es für Invertical deshalb auch nicht. Der Clou am Spiel ist nämlich die fehlende Farbe. Der Wechsel der Dimensionen wird so sehr einfach, weil nur zwischen schwarz und weiß unterschieden werden muss. Ist Simon also schwarz, läuft er auf den schwarzen Plattformen. Ist Simon dagegen weiß, kann er über die weißen Blöcke zum Ziel hüpfen. Schwer wird es erst, wenn blitzschnell gewechselt werden muss, was später immer öfters der Fall ist. Gegner oder ähnliches gibt es dabei gar nicht, der Weg ist mehr oder weniger das Ziel.

Wie am Automaten

Was Invertical bei der Grafik kann, funktioniert auch in Sachen Musik bzw. Soundtrack. Die ist nämlich ebenso minimal gehalten, was allerdings wunderbar zu den Levels und zum Gesamteindruck des Indie Games passt. Gerade dieser Retro-Charme macht wieder viel vom eigentlichen Spielgefühl aus, welches angenehm an einen Automaten erinnert. Soll heißen: Eigentlich ist bei Invertical alles ganz einfach, doch im Detail wird vieles dann doch knifflig und erfordert Skill und Zeit, gerade in den späteren Levels. Durch die minimalistische Grafik und den Retro-Sound, ensteht dabei aber keinerlei Ablenkung, im Gegenteil, es unterstreicht eben vielmehr das Look n’ Feel von Invertical. Sehr gelungen, wenn letztendlich auch nicht beeindruckend.

Invertical Test Screenshot 2 Indie Games

Gerade die minimalistische Darstellung, macht Invertical zu etwas Besonderem.

Schwer zu kaufen

So richtig viel kann mit Invertical also gar nicht falsch gemacht werden, allerdings ist es gar nicht so einfach an den Titel heranzukommen. Auf Steam gibt es ihn nicht, ein kauf via PayPal ist auch nicht möglich, dafür ist Invertical via Indiecity und Indivania erhältlich. Kostengünstig, doch wie schon erwähnt gehen die Einnahmen eh an eine wohltätige Organisation. DAs eigentliche Problem: Bei den genannten Anbietern wird wohl niemand registriert sein, erst recht nicht in Deutschland. Das macht die Sache etwas kompliziert, doch für Invertical lohnt sich der Aufwand eventuell, wie ich nun im Fazit versuche zu erklären.

Fazit zum Indie Plattformer Invertical

Mit Invertical gibt es eigentlich keinerlei Probleme. Wer Indie Plattformer mag, wird ohne Zweifel auch Invertical lieben. Der Retro-Look wurde wunderbar umgesetzt, das simple schwarz und weiß der Plattformen vereinfacht das allgemeine Gameplay und auch der Retro-Soundtrack trägt am Ende einiges zur Atmosphäre bei. Das Spiel selbst erfordert mit jedem Level mehr Geschick, die Balance und der Schwierigkeitsgrad stimmen ebenfalls. So hat mir Invertical wirklich viel Freude bereitet, auch wenn der Kauf etwas kompliziert bzw. umständlich war. Trotzdem, wer auf die Art von Indie Plattformer steht, sollte ruhig zugreifen. Es lohnt sich, ist am Ende aber auch nicht weltbewegend.

Gut, günstig, unterhaltsam.

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