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Driftmoon Test

Driftmoon Test Testvideo Indie Games

Ein lang erwartetes RPG

Als ich für Driftmoon damals meine Alpha-Version bekam, verfolgte ich den Titel schon seit längerem. Ein klassisches RPG mit Top-Down Perspektive, aber genau diese Perspektive hatte eine Besonderheit. Sie war anders, sie fühlte sich anders an, funktionierte aber schon damals sehr gut. Vor kurzem wurde Driftmoon dann final veröffentlicht, klar, dass ich den Test bereits plante. Jetzt ist das Rollenspiel also endgültig erscheinen und auch ich spiele schon seit längerem, um das RPG auf Herz und Nieren zu überprüfen. Wie episch ist die Story, wie funktionieren die Quests und das allgemeine Gameplay? Wer auf diese und viele weitere Fragen zu Driftmoon eine Antwort sucht, der wird in den folgenden Zeilen nun fündig. Viel Spaß beim lesen des Testberichts.

Es gibt viel zu tun

Das schöne an Driftmoon ist, dass es von Anfang an kein Standard zu sein scheint. Es ist nicht einfach so mit anderen Titeln vergleichbar, denn es stellt etwas besonderes dar. Das Art Design ist nicht typisch, aber auch die allgemeine Spielart ist durchaus kreativ. Gesteuert wird der Charakter in Driftmoon entweder mit Maus, oder mit Maus und Tastatur Kombination. Per gedrückter Maustaste bewegt er sich also, mit Klicks wird gekämpft. Die Alternative ist die Bewegung via WASD. Dabei überzeugt die Top-Down Perspektive von Driftmoon, aber auch die Spielwelt selbst. Alles hat ein wenig Physik spendiert bekommen, es gibt unglaublich viel zu entdecken und zu erleben, an jeder Ecke wartet praktisch ein neuer Charakter, der nur darauf wartet mir seine Lebensgeschichte zu erzählen. Kein Wunder also, dass ich schon sehr schnell eine Menge Quests bewältigen muss. Es gibt viel zu tun in Driftmoon, auch abseits der eigentlichen Handlung.

Driftmoon Test Screenshot 1 Indie Games

Wie bei jedem guten Rollenspiel, gibt es auch in Driftmoon genug zu tun.

Anders als der Standard

Dabei wirkt Driftmoon zu Beginn noch sehr ungewöhnlich. Die Texturen sind ziemlich hell, der Look kein gewöhnlicher, die Spielart wirkt fast neu. Aber eben nur fast, denn im Kern ist Driftmoon ein sehr klassisches Rollenspiel. Es hat anfangs so ungefähr 30 Minuten gedauert, bevor mich die Geschichte so richtig packte. Plötzlich hatte ich den Look verinnerlicht, plötzlich die Mechanik vollkommen verstanden. Klassische Rätsel warteten auf mich, Dungeons wollten erkundet, Städte gerettet werden. Driftmoon erinnert mich dabei im Kern an richtig alte Klassiker, kommt aber dennoch frisch und modern daher, spielt sich eben doch so ganz anders als der Standard. Außerdem gibt es eine ganze Menge Besonderheiten zu beachten, auf die ich im folgenden Absatz noch einmal genauer eingehen möchte. Driftmoon ist also ein eigentlich klassisches Rollenspiel, was aber oft gar nicht so klassisch wirkt. Und dann doch wieder – Es ist schwer zu erklären.

Die Besonderheiten von Driftmoon

Neben der gelungenen Steuerung und der besonderen Perspektive, erwartet Spieler in Driftmoon noch mehr Einzigartiges. Zwar nicht wirklich etwas vollkommen neues, aber in der Kombination dann doch bislang eher selten gesehen. Crafting im Inventar, jede Menge Dokumente zum lesen und mehr. Es sind kleinen Dinge, die Driftmoon ein wenig anders machen, die aber letztendlich großartig wirken. Das RPG fühlt sich nicht richtig neu, nicht richtig klassisch an, es ist mit kaum einen Titel vergleichbar. Technisch läuft das ganze außerdem sehr Rund, sogar an hervorragenden Mod-Support, samt Auto-Update wurde gedacht. Besser geht es einfach nicht, gerade für ein Indie-Rollenspiel. Das Besondere an Driftmoon ist also vielleicht die Qualität, mit der die vielen Ideen letztendlich umgesetzt wurden. Die hebt sich nämlich ganz sicher ab, auch wenn Driftmoon auf den ersten Blick, vor allem durch die Optik, vielleicht etwas abschreckend wirkt.

Driftmoon Test Screenshot 2 Indie Games

Sehr schnell überzeugt Driftmoon mit dem durchdachten Gameplay.

Motivation an jeder Ecke

Auch die Entwicklung des eigenen Helden, ist in Driftmoon Vorbildlich umgesetzt worden. Am Anfang fällt das Kämpfen noch schwer, später überlebe ich dann aber immer größere und gefährlichere Schlachten. Abgesehen von dem guten Gefühl dabei, ist auch das System selbst gut gelungen. Selbiges ist eine Mischung aus Action-Rollenspiel und MMO. So finde ich zum einen immer mal wieder neue Waffen, einen Schild, oder gar eine starke Rüstung. Zum anderen gibt es wirklich ständig ein Level Up, bei dem ich auch immer einige Charakterwerte und Skillpunkte vergeben darf. Möchte ich stärker werden, geschickter mit dem Bogen, oder mehr Lebenspunkte erhalten? Jeder Spieler baut seinen Charakter wie er ihn haben will und die zusätzlichen Skills werden, ganz wie in einem MMO, in der Hotbar unterhalb des Bildschirms platziert. Im Kampf sind diese dann mit Tastendruck oder Mausklick aktivierbar, es empfiehlt eine Mischung aus aktiven und passiven Skills. Der Rundumschlag beispielsweise, ist ideal für mehrere Gegner. Gemeinsam mit einem passiven Skill, welcher meine Verteidigung um fünf Punkte erhöht, erledige damit auch größere Gruppen. Normale Attacken werden mit einem einfachen Klick vollzogen. So mischt sich MMO mit Action-Rollenspiel, was in Driftmoon mehr als gut funktioniert, motiviert und viel Spielspaß bringt. Die Kämpfe sind dabei gut balanciert, bleiben eine Herausforderung, sind aber nie zu leicht.

Umfangreicher Editor für Mods

So genial Driftmoon für Fans klassischer Rollenspiele bereits ist, so genial ist es auch für diejenigen, die gerne einmal selbst Hand anlegen oder bereits den RPG Maker besitzen. Driftmoon liefert nämlich einen ziemlich umfangreichen Editor bzw. fast schon Mod Tools mit, die für sich genommen schon einem Game Maker gleichen. Davon abgesehen lassen sich Modifikationen mit nur einem Klick herunterladen, alles im Menü des Spiels, ohne Umwege oder komplexe Funktionen. das Resultat: Bereits jetzt beim Release warten unzählige Total Conversions, Fan Storys, inoffizielle Erweiterungen und vieles mehr – Alles komplett kostenlos als Download. Für RPG Fans ist Driftmoon also mehr als ein Fest, weil praktisch unendlicher Nachschub garantiert scheint. Und wer schon immer selbst mal ein Rollenspiel entwickeln wollte, der bekommt mit Driftmoon ein mächtiges Werkzeug mit solider Grundlage zur Hand.

Driftmoon Test Screenshot 3 Indie Games

Am Ende ist Driftmoon einfach ein wunderbares Indie-RPG.

Technik und Sound

Auf der einen Seite wirkt Driftmoon nicht sonderlich hübsch, doch dieser Eindruck täuscht. Es ist eben nur sehr klassisch und vielleicht auch unspektakulär. Wie oben bereits erwähnt, hatte ich mich nach 30 Minuten an die magere Optik gewöhnt. Dann überzeugt das Spiel mit netten Details, sowie einer sehr sauberen Technik. Probleme sind praktisch nicht vorhanden, das Spiel läuft weitgehend bugfrei und technisch sehr solide. Das zeigt sich dann schon beim Start, denn der Launcher ermöglicht nicht nur den 1-Click-Download von Modifikation, sondern erlaubt auch ein Auto-Update, so dass Driftmoon immer von alleine auf dem aktuellen Stand bleibt. Am Anfang wirkt die Grafik also etwas abschreckend, doch sehr schnell nimmt man selbige dann anders wahr und taucht Stück für Stück in die Spielwelt ein. Gleiches gilt für den Sound, bei dem es die Entwickler nie übertrieben haben. Soundtrack und Soundeffekte sind stets passend, nie aufgesetzt oder gar penetrant. Technisch ist Driftmoon also stabil, aber zugegebenermaßen auch nicht gerade beeindruckend.

Fazit zum Indie Game Driftmoon

Für mich ist Driftmoon ein kleiner Geheimtipp für alte RPG Fans. Viele Elemente sind nicht neu, doch die Art und Weise wie sie Driftmoon verpackt, lässt sie frisch und modern wirken. Viele Charaktere warten im Spiel nur darauf, lange ausufernde Gespräche zu starten und Quests, Rätsel, sowie Kämpfe machen sehr viel Spaß. Wie schon im Test erwähnt: Anfangs war ich wirklich skeptisch, weil das Spiel erst einmal ein wenig merkwürdig wirkt. Doch mit der Zeit legt sich dieser Eindruck recht schnell und aus Driftmoon wird ein sehr fesselndes Rollenspiel. Ich bereue es jedenfalls nicht, meine Zeit in das Indie Game investiert zu haben. Im Gegenteil, es hat sich gelohnt. Wer also klassische RPG mag und mein Testvideo zum Spiel ansprechend findet, der sollte unbedingt zugreifen. Mein Tipp: Kauft es direkt auf der Website des Entwicklers. Dort kann es direkt via PayPal für 15 Euro erstanden werden, außerdem gehen 15 Prozent aller Einnahmen als Spenden an das Red Cross. Für die 10 bis 30 Stunden Spielspaß (Je nachdem wie viel ihr erkunden wollt) lohnt sich der Preis definitiv.

Modernes Classic RPG. Lohnt sich.

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Driftmoon Testvideo